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Archiv für April 2010

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Wir suchen für das akademische Lehrkrankenhaus der Universität Rostock eine/n
Oberarzt/-ärztin und Assistenzarzt/-ärztin für Radiologie

Als Oberarzt/-ärztin erwartet Sie eine herausfordernde, auf Eigenverantwortung ausgerichtete Tätigkeit in einem positiven, zukunftsorientierten Umfeld. Eine interessante und verantwortungsvolle Führungsaufgabe mit einer langfristigen Perspektive. Anspruchsvolle und vielfältige Aufgaben in einem guten Arbeitsklima an einem attraktiven Arbeitsplatz. Die Möglichkeit mit Ihren Ideen die Entwicklung unseres Klinikums zu gestalten.

Ansprechpartner:

Going International Information Services
Fasangasse 28/27
A-1030 Wien

Stellenbeschreibung und Onlinebewerbung -> JobLINK

Die Karriereplanung stand im Mittelpunkt des letzten Messetags der diesjährigen conhIT. Ob vertikal, horizontal, diagonal oder sogar fokal – der Weg in und innerhalb der Healthcare-IT-Branche kann unterschiedlich erfolgen, motivierte Prof. Christian Johner vom Konstanzer Institut für IT im Gesundheitswesen die neugierigen Teilnehmer des Workshops.

„Oder wechseln Sie einfach mal den Bezugsrahmen, also das Unternehmen oder sogar die Branche“, so Johner.

Dass Karriere manchmal ganz anders kommt, als geplant und der berufliche Status nicht immer mit den persönlichen Fähigkeiten korreliert, zeigte Prof. Britta Bröckmann von der FH Dortmund. Bevor sie die wissenschaftliche Laufbahn einschlug, war sie u.a. in der Unternehmensberatung tätig. Entscheidend sind Flexibilität, Mobilität, eine kommunikative Persönlichkeit, Durchsetzungsstärke oder auch Projektmanagementfähigkeiten. Für Kandidaten, die ein solches Anforderungsprofil mitbringen, tunn sich diverse Chancen auf – überdurchschnittlicher Verdienst, gute Aufstiegsmöglichkeiten und zahlreiche Kontakte.

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von Dr. Gerhard Polak
Seit dem Jahr 2007 hat die Europäische Union 27 Mitgliedstaaten mit insgesamt 485,5 Mio. Einwohnern. Die nationalen Gesundheitssysteme der einzelnen EU-Staaten weisen große Unterschiede auf hinsichtlich der Finanzierung ihrer Gesundheitsausgaben und der Leistungsangebote Ihrer (sozialen) Versicherungssysteme auf. (www.euro.who.int/observatory)

Schon heute ist es möglich, dass Patienten in EU-Nachbarstaaten medizinische Leistungen beanspruchen, die zwischen den Versicherungen der jeweiligen EU-Staaten abgerechnet werden. Zwischen einigen EU-Staaten werden darüber hinaus schon grenzüberschreitende Gesundheitsdienstleistungen angeboten z. B. für orthopädische Operationen und medizinische Spezialbehandlungen.

Die Anerkennung von Berufsqualifikationen
Auch für Ärzte haben sich vielfältige Möglichkeiten zur Ausübung ihres Berufes (Maastricht Vertrag 1992) im EU-Ausland eröffnet. Die EU fördert und unterstützt die Mobilität von Ärzten durch die gegenseitige Anerkennung von Berufsdiplomen. Die Anerkennung von Berufsqualifikationen wird ab 20. Oktober 2007 durch die neue EU-Richtlinie 2005/36/EC geregelt. Sie ist die maßgebliche Richtlinie für die Migration von Ärzten im europäischen Wirtschaftsraum und sieht die automatische Anerkennung der in der Richtlinie aufgeführten Studienabschlüsse und Facharztbezeichnungen in den EU-Mitgliedstaaten vor. Somit kann etwa ein Chirurg innerhalb weniger Wochen in einem Spital im EU-Ausland tätig werden, oder er kann extramural eine Ordination eröffnen. Natürlich gibt es auch Hürden bei der Anerkennung von FA-Diplomen, zum Beispiel dann, wenn Ärzte mit einer Facharztausbildung Ihres Herkunftslandes in ein anderes EU-Land migrieren, in dem diese FA-Ausbildung in der EU-Richtlinie nicht vorgesehen ist. Im Aufnahmestaat müssen sie dann auf Anforderung, vorgeschriebene Weiterbildungszeiten absolvieren. Als Beispiele seien das FA-Diplom Unfallchirurgie (Deutschland, Österreich) angeführt, für das es in Frankreich oder im Vereinigten Königreich kein äquivalentes FA-Diplom gibt (Anerkennungsverfahren gehen in Richtung Orthopedics/Bone and Joint Surgery) oder das FA-Diplom „genito-urinary-medicine“ welches es nur in United Kingdom, Ireland and Malta gibt. (Liste der aequivalenten FA-Diplome: europa.eu/scadplus/leg/de/cha/c11065.htm)

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Seit der Novellierung der europäischen Medizinprodukterichtlinie und der daraus resultierenden Änderung des Medizinproduktegesetzes im März 2010 wachsen Gesundheits-IT und Medizintechnik immer stärker zusammen. Die enge Verknüpfung zwischen medizinischen Gerätschaften und medizinischen IT-Lösungen erhöht die Effizienz und die Sicherheit der Patientenversorgung und ist deswegen längst zu einem unumkehrbaren Trend geworden.


“Aufbruchsstimmung herrscht in der IT-Branche derzeit vor allem bei der Einbindung von Medizintechnik in Kliniknetzwerke“, sagt Armin Gärtner vom Medizintechnischen Servicezentrum der Sana Kliniken GmbH. „Das neue Medizinproduktegesetz (MPG), das Software-Lösungen unter bestimmten Bedingungen den Status eines Medizinprodukts verleiht, hat sicherlich dazu beigetragen. Aber den Trend in Richtung einer zunehmenden Integration von Medizinprodukten in IT-Netzwerke, die damit zu medizinischen Netzwerken werden, gab es schon vorher.“
Gärtner ist einer von mehreren Referenten, die sich im Kongress der conhIT 2010, dem Branchentreff der Gesundheits-IT-Branche in Deutschland, mit dem Grenzgebiet zwischen Medizintechnik und Gesundheits-IT auseinandersetzen. Das Thema „Medizintechnik meets IT“ ist in diesem Jahr einer der conhIT-Schwerpunkte. „Wenn Medizingeräte in Kliniknetzwerke eingebunden werden sollen, dann ist das nicht nur ein technisches Problem“, so Gärtner. „Genauso wichtig sind die Beachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen durch die Hersteller und eine effiziente organisatorische Abwicklung auf Seiten der Anwender, zum Beispiel durch ein Risikomanagement.“

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Die Neuauflage der MB-Karrieremesse DocSteps hat bei Medizinern und Ausstellern eine enorme Nachfrage hervorgerufen. Der Marburger Bund erlebt einen regelrechten Run auf die begehrten Teilnahmeplätze. Seit Freischaltung der Anmeldefunktion auf der Internetseite www.docsteps.de haben schon über 1.000 Medizinstudierende und junge Ärzte ihre Teilnahme gesichert und sich für die zahlreichen Vorträge angemeldet. Für Ärzte lohnt sich die Teilnahme gleich doppelt, denn DocSteps wurde von der Ärztekammer Berlin mit 12 Fortbildungspunkten zertifiziert. Die Medizinermesse des Marburger Bundes wird am 17. und 18. April 2010 im ICC Berlin stattfinden.

Ziel von DocSteps ist es, dem medizinischen Nachwuchs wichtige Orientierung und wertvolle praxisrelevante Informationen für die berufliche Zukunft zu geben. Das Gesundheitswesen wandelt sich und mit ihm die Anforderungen an Beruf und Karriere. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein interessantes und vielseitiges Vortrags- und Informationsprogramm. Es gibt praxisnahe Tipps für die berufliche Karriere, zur Bewerbung, zu Weiterbildungsfragen und zu tarifrechtlichen Angelegenheiten im In- und Ausland. Experten und Kollegen informieren zu alternativen Berufs- und Arbeitsfeldern, Krankenhausmanagement, Arbeitsrecht und weltweiten Karrieremöglichkeiten.

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Ist die Qualität in der Medizinerausbildung gesichert? Welche Anforderungen hat das Gesundheitswesen an künftige Ärzte? Welche Rolle spielen neue Lehr- und Lerntechnologien für Studierende? Diese und andere Fragen sind Themen des Symposiums „Medizinstudium 2.0 – Innovationen_Reformen_Perspektiven“ an der Universität Tübingen, am 27. April 2010.

Unter dem Motto „Innovationen, Reformen und Perspektiven“ veranstaltet der Stuttgarter Medizinverlag Thieme das Symposium zur „Zukunft der Medizinerausbildung“ gemeinsam mit der Universität Tübingen und dem Centrum für Hochschulentwicklung. Am 27. April 2010 diskutieren Dr. Frank-Ulrich Montgomery, Staatsekretärin Anette Widmann-Mauz sowie Experten aus Wissenschaft und Praxis über geänderte politische und wissenschaftliche Rahmenbedingungen, neue Herausforderungen, Reformansätze und den Einsatz elektronischer Medien.

Das Studium der Medizin ist in Deutschland beliebt: 12.000 junge Frauen und Männer beginnen jährlich mit der Ausbildung zum Arzt. Trotzdem steht das Medizinstudium in der Kritik: Die Qualität in der Ausbildung junger Mediziner gerät zunehmend in Gefahr. Nicht nur die Studierenden sind unzufrieden. Auch Professoren, Kliniken und Berufsverbände kritisieren die mangelnde Qualität in der medizinischen Lehre und sehen Defizite in den Fähigkeiten der Absolventen. Auch wollen rund zwanzig Prozent der Absolventen hinterher nicht als Arzt tätig werden. Muss also das Medizinstudium grundsätzlich neu gestaltet werden? Wie stellen wir sicher, dass wir auch künftig über genügend qualifizierte Ärzte verfügen? Wie können neue Lehr- und Lerntechnologien dabei helfen, die komplexen Inhalte nachhaltiger und didaktisch sinnvoller zu vermitteln?

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