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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Deutsche Schmerzliga kämpft seit zwei Jahren dafür, dass starke, dem Betäubungsmittelgesetz unterliegende Schmerzmittel von der automatischen Austauschpflicht ausgenommen werden. Wir wollten diese Forderung im Arzneimittel – Neuordnungsgesetz (AMNOG) verankert sehen. Nun ist das Gesetz am 01. Januar 2011 ohne die von uns gewünschte Veränderung in Kraft getreten:

Schmerzpatienten werden daher auch zukünftig immer wieder an Stelle ihres gewohnten Medikamentes des Präparat eines anderen Herstellers erhalten, mit dem die Krankenkasse
des Patienten einen Rabattvertrag abgeschlossen hat. Das neue Medikament enthält zwar denselben Wirkstoff in derselben Dosierung wie das gewohnte Präparat, doch solche Umstellungen entsprechen bei starken Opioiden einer Neueinstellung mit allem Problemen.

Das Gesetz muss geändert werden! Darum hat die Deutsche Schmerzliga, vertreten durch ihre Präsidentin Dr. Marianne Koch, eine öffentliche Petition zum Ausschluss starker Opioide von der Austauschpflicht beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags eingereicht. Den Text dieser Petition haben wir Ihnen beigefügt.

In ungewöhnlich kurzer Zeit wurde diese Petition gestern vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zur Mitunterzeichnung freigegeben. Dies bedeutet: Wir brauchen jede Stimme, di unser Anliegen unterstützt: insgesamt 50.000 – und zwar bis zum 01. Februar 2011. Wenn wir alle gemeinsam dies schaffen, wird in diesem Fall über die Petition im Ausschuss öffentlich beraten. Frau Dr. Koch würde zu dieser Beratung eingeladen und erhielte Rederecht. Es wäre eine hervorragende Chance, die wir unbedingt nutzen sollten.

Schaffen wir diese Stimmenzahl bis zum 01. Februar nicht, ist dennoch eine Mitzeichnung bis zum 22. Februar 2011 möglich. In diesem Fall wird über eine Petition allerdings nicht öffentlich, sondern nur innerhalb des Ausschusses beraten. Die Schmerzliga hat dann auch keine Möglichkeit, Argumente in diese Beratung einzubringen.

Wir bitten Sie herzlich: Werden Sie aktiv in eigener Sache!
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Schmerzpatienten von der Politik gehört und wahrgenommen werden müssen!

Jede Stimme zählt. 50.000 Stimmen für eine sichere Schmerztherapie bis zum 01. Feburar 2011

Die Mitzeichnung ist möglich über Unterschriftenlisten oder online über die Internetseite des Deutschen Bundestages.

Um auf der Website des Bundestages mitzeichnen zu können, ist eine einfache Registrierung erforderlich. Eine Anleitung finden Sie hier.
Weitere Informationen sowie Möglichkeiten zum Herunterladen von Unterschriftenlisten finden Sie hier.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Deutsche Schmerzliga kämpft seit zwei Jahren dafür, dass starke, dem Betäubungsmittelgesetz unterliegende Schmerzmittel von der automatischen Austauschpflicht ausgenommen werden. Wir wollten diese Forderung im Arzneimittel – Neuordnungsgesetz (AMNOG) verankert sehen. Nun ist das Gesetz am 01. Januar 2011 ohne die von uns gewünschte Veränderung in Kraft getreten:

Schmerzpatienten werden daher auch zukünftig immer wieder an Stelle ihres gewohnten Medikamentes des Präparat eines anderen Herstellers erhalten, mit dem die Krankenkasse
des Patienten einen Rabattvertrag abgeschlossen hat. Das neue Medikament enthält zwar denselben Wirkstoff in derselben Dosierung wie das gewohnte Präparat, doch solche Umstellungen entsprechen bei starken Opioiden einer Neueinstellung mit allem Problemen.

Das Gesetz muss geändert werden! Darum hat die Deutsche Schmerzliga, vertreten durch ihre Präsidentin Dr. Marianne Koch, eine öffentliche Petition zum Ausschluss starker Opioide von der Austauschpflicht beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags eingereicht. Den Text dieser Petition haben wir Ihnen beigefügt.

In ungewöhnlich kurzer Zeit wurde diese Petition gestern vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zur Mitunterzeichnung freigegeben. Dies bedeutet: Wir brauchen jede Stimme, di unser Anliegen unterstützt: insgesamt 50.000 – und zwar bis zum 01. Februar 2011. Wenn wir alle gemeinsam dies schaffen, wird in diesem Fall über die Petition im Ausschuss öffentlich beraten. Frau Dr. Koch würde zu dieser Beratung eingeladen und erhielte Rederecht. Es wäre eine hervorragende Chance, die wir unbedingt nutzen sollten.

Schaffen wir diese Stimmenzahl bis zum 01. Februar nicht, ist dennoch eine Mitzeichnung bis zum 22. Februar 2011 möglich. In diesem Fall wird über eine Petition allerdings nicht öffentlich, sondern nur innerhalb des Ausschusses beraten. Die Schmerzliga hat dann auch keine Möglichkeit, Argumente in diese Beratung einzubringen.

Wir bitten Sie herzlich: Werden Sie aktiv in eigener Sache!
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Schmerzpatienten von der Politik gehört und wahrgenommen werden müssen!

Jede Stimme zählt. 50.000 Stimmen für eine sichere Schmerztherapie bis zum 01. Feburar 2011


Die Mitzeichnung ist möglich über Unterschriftenlisten oder online über die Internetseite des Deutschen Bundestages.

Um auf der Website des Bundestages mitzeichnen zu können, ist eine einfache Registrierung erforderlich.
Eine Anleitung finden Sie hier.
Weitere Informationen sowie Möglichkeiten zum Herunterladen von Unterschriftenlisten finden Sie hier.

Petition:
Suchtgefahren – Kein automatischer Austausch von Schmerzmitteln nach dem Betäubungsmittelgesetz vom 29.12.2010

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